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Evangelische Kirche Eichwalde von einer ersten Skizze bis in die 60er Jahre (1905 bis 1966)


Diese Karte wurde von den Orgelbauern in Ihre Heimat geschickt. Die Kirche wurde eingezeichnet um zu zeigen wo die Parabrahm-Orgel aufgebaut wird. In Wirklichkeit steht die Kirche später ein ganzes Stück weiter rechts. Das Rathaus auf dem Bild zeigt eindeutig, daß das Jahr 1905 schon hinter uns liegt und weil noch nichts von der Kirche zu sehen ist kann es nur der Winter 1905 / 1906 sein. Das Märkische Haus ( Heute Bahnhofstrasse 14 ) ist noch eingerüstet. Das Haus gleich daneben steht noch fast unverändert in der Bahnhofstrasse. Am rechten Rand ist die Villa Helene in der heutigen Stubenrauch Straße zu sehen.

Eichwalde katholische Kapelle
Eichwalde bei Berlin - mit der alten Linde neben dem Eingang

Noch ist die Kirche nicht ganz fertig, das Zifferblatt fehlt noch, der Glockenturm ist offen, ein Bauzaun hält die Kinder von der Baustelle fern.
Wenn man diese sommerliche Szene sieht hat die damalige Kirchengemeinde allen Grund optimistisch zu sein, einer Einweihung zum Jahresende steht wohl nichts im Weg ...

Eine übliche Postkarte der damaligen Zeit. Man hat schwarz-weiss Drucke mit der Hand nachcoloriert, mal sehr kunstvoll und exakt und manchmal nicht ganz so geschickt. Der König Albert-Platz beherbergt hier schon das Kriegerjubiläumsdenkmal.
Eichwalde bei Berlin - Blick aus der Mozartstrasse Winter 2005
Eichwalde bei Berlin - Romanusplatz mit katholischer Kirche

Ein Blick ins innere der Kirche, verziert mit reichhaltigen Malerein, am Altar eine Szene mit Hirschen, später werden alle Malerein einfach mit weisser Wandfarbe überstrichen. Ob es nach dem Krieg aus kostengründen geschah oder wie einige wissen wollen, daß die Gemeinde der dunklen Szene insbesondere am Alter überdrüssig war lässt sich jetzt wohl nicht mehr fesstellen. In den 80er entdeckte man das ganze jedoch wieder und nach der Wende holte Wieland Geipel die Engel im Altarbogen wieder hervor, durch Frau Berkei wurden die beschädigten Fenster wieder hergestellt. Links und rechts sind zwei große schmiedeeiserne Tafeln zu sehen die an die Gefallenen des ersten Weltkrieges erinnerten.

Kaiserin Auguste Viktoria oft auch "Kirchenjuste" genannt ist die Schirmherrin der Kirche. Sich um Kirchen zu kümmern war Ihre Leidenschaft.


Dieses Bild zeigt sehr schön, daß es den heutigen Teil der Humboldtstraße der die Stubenrauchstraße mit der Bahnhofstraße verbindet noch nicht gab, was die Lage der Kirche angeht wurde hier etwas geschummelt.


Auch hier geht die Joachimstraße nur von der Waldstraße bis zur Stubenrauchstraße , auf diesem Bild ist das Jesusportrait über dem Eingang der Kirche zu erkennen.
Links ist eine Laterne zu sehen, was nicht bedeuten muß daß es schon Gas in der Straße gab, weil wohlhabende Gemeinden solche Laternen auch mit Petroleum betrieben haben.






Kurz nach dem Krieg wurde das Kriegerjubiläumsdenkmal beseitigt. Wann das Zifferblatt gewechselt wurde ist mir nicht bekannt, jedenfalls hat sich das schwarze Blatt mit den arabischen Ziffern bis in die 2000er Jahre gehalten.
Das schmiedeeiserne Kreuz stürzte 1972 herunter und mit dem neuen Kreuz wurde auch der oberste Teil des Daches ersetzt. Hier ist der Turm noch vollständig mit Ziegeln eingedeckt - heute ist er vollständig mit Kupfer gedeckt.


Mehr zur Geschichte ist zu finden auf der Seite der Kirchengemeinde.
http://www.evkirche-eichwalde.de/index.php/geschichte



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