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Zur Bebauung der Badewiese 12. Februar 2016




Sehr geehrte Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde, Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Seit Jahren spukt immer wieder das Gespenst der "notwendigen Bebauung der Badewiese" durch unseren Ort.
Als die Badewiese den Eichwaldern geschenkt wurde, geschah das in dem Gedanken, daß ein Stück unveränderte Natur erhalten bleiben soll und eben ausdrücklich nicht bebaut werden soll.

Der Gedanke durch Bebauung den Lärm in den Griff zu bekommen ist absurd, eine Bebauung wird sehr wahrscheinlich mehr Leute anziehen und den Lärm erhöhen.

Auch der Gedanke dort ein Restaurant zu errichten wurde vielfach durchgespielt und als wirtschaftlich nicht realisierbar verworfen, genügt es doch das während der Saison ein Eiswagen dort steht.
Während der meisten Monate in Herbst und Winter besteht gar kein gastronomischer Bedarf und an Tagen mit schlechtem Wetter auch nicht.
Gegen das preiswerte Angebot von Netto ganz in der Nähe könnte ein Restaurant ohnehin nicht konkurrieren, wo den meisten Besuchern doch ein Picknick auf dem Badetuch genügt.

Ein wirkliches Lärmproblem gibt es nach dem Gutachten dort nicht, das entspricht auch meinem Eindruck wenn ich auf der Badewiese bin und der Anteil Verkehrslärm z.B. durch die naheliegende
Hauptstraße hat nicht unbedingt was mit der Badewiese zu tun, genau wie der "Basislärm" wie er in Siedlungsgebieten vorkommt.

Die Sportfläche liegt von dem "Problemhaus" weit genug entfernt und der gelegentliche nächtliche Lärm der eigentlich zum Politikum geworden ist, ist ein Problem daß und die Verantwortlichen in Potsdam und Berlin beschert haben.

Wenn man die Polizei bis zur Einsatzunfähigkeit kaputt spart muß man sich über das Ergebnis nicht wundern.

Liebe Gemeindevertreter tragt das Problem bitte dahin wo es her gekommen ist, zu den Verantwortlichen nach Berlin und Potsdam.


Lärmschutz durch die Gemeinde ist auch aus einem anderen Grund abzulehnen. Wenn der BER eröffnet werden dauerhaft Lärmwerte vorhanden sein, die den "Badewiesenlärm" als Witz erscheinen lassen.

Der BER ist verpflichtet noch vor Eröffnung allen Anwohnern Schallschutz zukommen zu lassen, da dieser Schallschutz ganz anderen Lärm abhalten muß, sollte für die Bewohner der Nachbarhäuser dieses Problem dann geklärt sein.

Die Gemeinde muß hier kein Geld sinnlos zum Fenster hinauswerfen !

Aus Sicht des Feuerwehrmannes muß ich den im Plan eingezeichneten "Bollwerken" widersprechen für Notärzte, Feuerwehr, DLRG muß der schnelle Zugang jederzeit gewährleistet sein.

Aus Sicht des Feuerwehrmannes wäre der Abriss der Ruine auf dem umzäunten Teil des Grundstückes wünschenswert um die vom "Abenteuerspielplatz" ausgehende Gefahr zu beseitigen.
Auch eine entsprechende Parkordnung, die es ermöglicht Rettungsfahrzeugen das Areal zu erreichen halte ich für erforderlich.

Teile der Badewiese zum Parkplatz zu erklären denke ich ist dafür nicht notwendig, ein wenig Laufen bis zum Strand sollte kein Problem sein
und wenn doch kann man problemlos eine andere Badestelle anfahren, wenn man mit dem PKW unterwegs ist.

Die einzige zusätzliche Bebauung, die ich mir momentan vorstellen kann wäre ein Fahrradständer.


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Hein






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