Vorbereitung der Beratung des Flughafen-Ausschusses am 22.September 2011


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Eichwalder Bürgerinitiative für Flugsicherheit und echten Schallschutz und Nachtflugverbot
D r. Gü n t e r B r i e s e
Stubenrauchstr.71, 15732 Eichwalde

Gemeinde Eichwalde.

und Gemeindeverwaltung

Bürgermeister Herrn Bernd Speer.

Grünauer Str. 49

15732 Eichwalde

Mein Schreiben vom

Offener Brief

Eichwalde, den 15. September 2011

Ihr Schreiben vorn Ihr Zeichen

Flugrouten und Planfeststellungsverfahren BER

Vertretung der Interessen der Eichwalder Bürger in der Fluglärmkommission aus der Sicht des Ergebnisses des Bürgermeister-Stammtisches am 8.Sept. 2011

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

bezugnehmend auf den vorgen. Stammtisch stelle ich fest:

Die Gemeindevertretung wurde Ihrerseits trotz Übermittlung der Ausarbeitung zu Dauerlärmpegeln an die Gemeinde per E-Mail vom 13. Juli 2011 und die Übermittlung als Broschüre mit Anschreiben der "Bürger Initiative NOTWEHR Anlieger BER Ost-West-Aktions-Gemeinschaft vom 30.August 2011, an gleichem Tage übergeben, bisher nicht informiert.

Ihre Ansicht im Stammtischgespräch, Sie hätten erwartet, daß wir als BI die Gemeindevertretung informieren würden, sehe ich mich veranlaßt zurückzuweisen

Aus Abschn. 2. und 3. meines Schreibens 3b. August 2011 zur Arbeit der Fluglärmkommission geht völlig eindeutig hervor, daß Sie als Bürgermeister gebeten wurden, diese der Gemeindevertretung zu übermitteln.

Hieraus ist gleichzeitig entnehmbar, daß ich bereits mit einer eine Übermittlung an die Gemeindevertretung bereits im August, seitens der Gemeindeverwaltung gerechnet hatte.

Die Ihrerseits anläßlich meines Anrufes als Grundlage. Ihrer Positionierung zu meiner Ausarbeitung und Sicherung .einer gemeinsamem Positionierung Eichwaldes in der Fluglärmkommission gem gewünschte Zusammenkunft mit Herrn Prof. Dr. Wolf Carius und mir erwartete ich sowohl wegen der Ihrerseits zuvor offenkundig gewordenen Terminschwierigkeiten für ein Gespräch - als auch gemäß den letzten beiden Sätzen meines Schreibens vom 30.August 2011 als terminlich durch die Gemeindeverwaltung zu präzisieren,

Dies ist augenscheinlich weder erfolgt, noch Ihrerseits so beabsichtigt gewesen.

Eine anschließend mit Herrn Prof. Carius erfolgte tel. Konsultation ergab seine Einbindung in ein weiteres BER-Thema i.Vbdg. mit seiner Arbeit in der BVF.

Durch einen. vorangegangenen Urlaub und die seitens der , Gemeindeverwaltung an ihn nicht erfolgte Zusendung hält Herr Prof. Carius die Ausarbeitung erst seit kurzem in Händen.

Nach seiner Meinungsbildung, aus Zeitgründen anhand der enthaltenen Zusammenfassungen sowie externer Berechnungsergebnisse und Einschätzungen vorgeschlagen, wird eine Positionierung erfolgen und Ihnen übermittelt werden.

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Zur in meinem vorgen. Schreiben angeführten Luftraumumstrukturierung und dazu Angekündigtem erhielten Sie mit Schreiben vom 14.September 2011 bereits Nachricht.

Ferner erhalten Sie anliegend das Schreiben von Herrn Landtagspräsident Gunter Fritsch vom 7.September 2011 als lobenswertes und nachahmenswertes Beispiel für Eichwalde, die E-Mail des langjährigen stellv. Leiters der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) vom 22.August 2011, in welches meine Ausarbeitung letztlich als Gutachten angesprochen wurde, sowie aktuelle Beiträge gem. Anlagenverzeichnis.

- Vorgen. Ausführungen, die Nichtbehandlung des BER-Themas anläßlich des vorletzten Bürgermeister-Stammtisches und die Behandlung als erstgen. Thema im letzten Bürgermeisterstammtisch

erst nach mehr als eineinhalb Stunden, kurz vor Ende der Zusammenkunft, sowie jegliche Ihrerseits fehlende Kontaktaufnahme mit Gemeindevertretung, Herrn Prof. Carius als weitres Ordentliches Mitglied der Fluglärmkommission und auch mir lassen schließen, daß sie diesem lebensbedrohlichen Thema für die Eichwalder Bürger wohl noch nicht die Priorität, den Rang, zuerkennen, welcher ihm gebührt,

Dies ist sehr bedauerlich und wird erhärtet durch fehlende Information der Bürger zur Problematik im EICHWALDER BOTEN und dessen geplanter Einstellung sowie im Amtsblatt oder der gemeindlichen home-page.

Es beinhaltet nach meiner Auffassung ferner eine Geringschätzung mehrmonatiger ehrenamtlicher Arbeit im Interesse unserer Bürger zur Beförderung der Lösung gemeindlicher Probleme.

Nach Ihren Ausführungen anläßlich des letzten Bürgermeister-Stammtisches im Jahre 2010 in der Mensa der Oberschule hatte ich, Ihr Wahlprogramm rekapitulierend, eine andre. Verfahrensweise erwartet.

- In Eichwalde sollten sich Gemeindevertretung und Bürgermeister die klaren Positionierungen in Schulzendorf als Beispiel zum Handeln zu eigen machen!

Deshalb fordere ich hiermit, dieses Schreiben auch der Gemeindevertretung zur Kenntnis zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. G. Briese

Anlagen:

- Schreiben von Herrn Landtagspräsident Fritsch vom 7.September 2011

- Schreiben von Herrn E.Bock, W und BBI 21 vom 22.August 2011

- Beitrag "Wann kommen Flugrouten endlich erneut auf den Prüfstand" von 29.08.2011
- Beitrag "Schönefeld-Kritiker unehrlich?" vom 30.08.2011
- Beitrag "Flugrouten, Wutbürger und politischer Weitblick" vom 04.09.2011


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Sehr geehrter Herr Dr.Briese

hiermit bestätige ich den Eingang Ihres Schreibens vom 31. August 2011 betreffs Flugrouten und Planfeststellungsverfahren für den Flughafen BER

Es wurde als Zuschrift 5/112 registriert und den Mitgliedern des Landtages sowie den Fraktionsgeschäftsstellen mit der Bitte um Kenntnisnahme übermittelt.

Ich bitte Sie, die Mitunterzeichner entsprechend zu Informieren. - .

Mit freundlichen Grüßen

Landtag Brandenburg, Verwaltung

Am Havelblick 8

14773 Potsdam

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Betreff: Re: Dauerlärmpegel am BBI/BER - Berechnungsgrundlage und -ergebnisse - Autor Dr. Günter Briese

Von:

An: "Thomas Kalus" CC:

Datum: 20.08.11 21:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Kalus, sehr geehrter Herr Briese,

sicherlich kennen wir uns von den Anhörungen zum Planfeststellungsverfahren aus den Jahren 2001 und 2008 her.

Ich bin in den Jahren 1999 bis 2006 stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung gegen Fluglärm gewesen und bin im Moment als Beirat in der BVF tätig.

Ich habe mit Interesse die Ausarbeitung von Herrn Dr. Briese gelesen. Ich möchte Ihnen empfehlen, das Lärmgutachten von Dr. Maschke zum Flughafen Hamburg sich anzusehen. Dort ist der Ansatz, die besondere Lärmbelastungen in den einzelnen Zeitscheiben zu ermitteln, erstmalig wissenschaftlich fundiert vorgenommen worden.

In der Praxis ist dieses Vorgehen aber auf Bedenken gestoßen, weil es nicht einfach umzusetzen ist.

Die gesamte Diskussion um den Flughafenausbau Hamburg hat aber dazu geführt, dass ein wesentlich besseres Schutzniveau realisiert worden ist und natürlich auch in der Nachtflugfrage Hamburg im Vergleich zu anderen Flughäfen als sehr fortschrittlich angesehen werden muss.

Es ist schon ein Hohn, wenn in Berlin die Bürger mit Billigstlüftern abgespeist werden sollen, die noch nicht einmal der ENEV genügen und in Hamburg bereits die Erkenntnis gewachsen ist, den Bürgern (allerdings mit geringer Eigenbeteiligung) in der Zone, in der ursprünglich nur Lüfter eingebaut werden sollten, Schallschutzfenster zu finanzieren.

Man gewinnt den Eindruck, dass die Lüfter, die in Hamburg nicht verbaut werden konnten in Berlin zum Einsatz kommen sollen. Natürlich wären auch energieeinsparende Lüftungsanlagen denkbar - diese kosten aber mindestens das dreifache von den Geräten, die der Flughafen hier einbauen will.


Über andere Punkte in Ihrem Gutachten, Herr Dr. Briese, würde ich mich gerne direkt mit Ihnen unterhalten.

mfg

Eckhard Bock

Sprecher Bürgerdialog BBI-21

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Wann kommen Flugrouten endlich erneut auf den Prüfstand ? - zu "Heftige Turbulenzen um Ludwig" (MAZ 25.08.2011 S.5),

"Tiefflieger sorgen für mehr Fluglärm in Brandenburg" (MAZ 26.08. S.1) und

"Tiefflug-Pläne sorgen für helle Empörung" (MAZ 27./28.08. S.1) -


Um den erklärlichen Richtungswechsel der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden und Landesvorsitzenden Saskia Ludwig gibt es viel Wirbel. Dabei ist er allzu verständlich! Wenn die Politik jetzt ein "Internationales Luftverkehrs-Drehkreuz" statt einen Stadtflughafen anpeilt und dann nach bisherigen Erkenntnissen zur Version a la London-Heathrow um 14 dB(A) höhere Dauerlärmpegel erwartbar sind, aber der empfundene Lärm sich alle 3 dB(A) mehr verdoppelt, dann bedeutet dies gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss etwa eine Verdreißigfachung des Lärms! Und dies ist gesundheitlich unerträglich und juristisch untragbar! Und dies wurde bekannt! Am 17.August erhielten alle den BBI-Umlandaktiven bekannten Bürgerinitiativen eine umfangreiche Ausarbeitung zu Dauerlärmpegeln,- welche offensichtlich bereits in die Diskussion einfloß: Z.B. mahnte Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer im Schulzendorfer Gespräch mit Dagmar Enkelmann / MdL bereits gesundheitliche Untersuchungen zu Auswirkungen hoher Lärmpegel an. Wenn nun auch noch der Luftraum zum Anflugverfahren "umstrukturiert" wird, um Parkräume und Warteschleifen allein über Brandenburg zu installieren, dann sind zwangsläufig mehr Lärm und mehr Empörung logische Folgen. Eine weitre Folge der Abkehr vom bisher üblichen schnellen Sinkflug hin zum Fliegen in gleicher Höhe über Siedlungsgebiet bedeutet auch "Motorleistung statt Sinkflug" Dies bedeutet eine Verringerung des bisherigen 15dB(A)-Lärmpegelabstandes zwischen Start und Landung, evt. unter 10 dB(A). Dann aber ergäben sich östlich wie westlich des Flughafens noch höhere Dauerlärmpegel, als in der aktuellen Ausarbeitung enthalten, bei von Wowereit avisiertem Flugregime a la London-Heathrow! Unabhängig von der Flugfelder-Aufteilung in Start- und Landebahnen werden die. Schallschutzzonen wegen des flacheren Landeanfluges in OstWest-Richtung verlängert. Und durch die neue - Luftraum-Aufteilung wird sich unter der "Tiefflieger-Warteschleifen-Route" eine völlig neue Lärmschutzzone parallel zur bisherigen ergeben! Damit sind die "Eilverfahrens-Flugrouten Bewertungen "nur noch Makulatur! Ging deshalb die Erörterung von Landerouten an der Fluglärmkommission "einfach vorbei"? Die Wahrheit erfährt der Bürger immer nur scheibchenweise - und es wird immer schlimmer mit den Aussichten! CDU

Chefin Saskia Funk sollte deshalb nicht kritisiert, sondern aktiv unterstützt werden! Was sagte mal Altbundeskanzler Konrad Adenauer? "Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden."

Dr.G.Briese, Eichwalde

Verfasser: Dr. Günter Briese, Stubenrauchstr.71, 15732 Eichwalde,

Eichwalde. am 29.August 2011

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S c h ö n e f e l d- K r i t i k e r unehrlich ?

- zum Alt-Landräte-Interview "Ein guter Kreis", MAZ 27./28.08.2011 5.17 -


Die Ausführungen des Alt-Landrates Meißner, das Land habe sich bezüglich Flugrouten als nicht verläßlich erwiesen, was ein großes Problem sei, und des Alt-Landrates Linke, daß trotz vielfältiger Nachfragen die nun erfolgten Änderungen zuvor geleugnet, Informationen bewusst vorenthalten wurden, kann man nur begrüßen.

Was dagegen Ex-Landrat Wille von sich gab, verdient schärfste Kritik! Wenn er sein Bedauern darüber zum Ausdruck bringt, daß sich die Bürgermeister nicht auf eine gemeinsame Linie einigten, und dann gleichzeitig trompetet, "Wer aber vorher wußte, daß er in der Einflugschneise wohnt, und jetzt trotzdem aufschreit, ist unerhrlich", dann hat er nicht nur zum Ausdruck gebracht, welche Art der "Einigung" er meinte: Die Bürgermeister und Bürger speziell von Schulzendorf und Eichwalde sollen "kuschen" auf Proteste verzichten!
Aber in der Bemerkung steckt mehr Sie beinhaltet eine Verunglimpfung der Bemühungen ehrlicher Bürger, die sich für objektive Lösungen einsetzen, schon seit 1996 und davor, im Anhörungsverfahren von 2001 aber durch grundgesetzeswidrige Ungleichbehandlung keinerlei Chancen hatten.
Ich habe dort wie auch der Münchner Rechtsanwalt Lutz Eyding die Ungleichbehandlung angeprangert - vergeblich! Und die Täuschung der Bürger unter Flugrouten- durch völlig unzutreffende viel zu niedrige Dauerlärmpegel im Verfahren, ja, sogar unzutreffende Dauerschallpegel-Arten für die Bemessung von. Schallschutz, erst kürzlich be
kanntgeworden, zählt für Herrn Wille wohl auch nicht?
Trotzdem hierdurch ein Vielfaches an Lärm freigesetzt wird, wie gem. PFB erwartbar? Liest Herr Wille keine Zeitung? Pfui! Und sein Sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen bezüglich der Anschaffung einer "mobilen Lärmmeßstation" für die Bürger ist auch ein Flop!
Die EU forderte die Bundesregierung zur Lärmkartierung im Schönefeld Umland auf - aber die gen. Meßstation ist laut Gerätebeschreibung nicht für die Gesamtlärmmessung geeignet, sondern kann exakt nur Fluglärm messen, Bahnlärm nur unter Vorbehalt, Straßenlärm gar nicht: Dem entgegenstehende Veröf
fentlichungen des Vorsitzenden des Dialogforums beruhen wohl auf ihm untergeschobenen Fehlinformationen, fanden aber bisher m.W. 'keine'. Berichtigung : Und wenn Wille dann "bedauert", daß es jetzt nur noch darum gehe, "welche Lobby sich am Ende durchsetzt", dann darf er den Vorwurf der Unehrlichkeit nach seiner vorherigen haarigen Positionierung zu "Altbetroffenen" gern auf sich beziehen ! Er hat sich selbst mit dieser Positionierung als Lobbyist gegen die am stärksten Lärmbetroffenen gewandt! Die von Wille als "unehrlich" beschimpften Aktiven aber haben inzwischen allen Bürgerinitiativen, auch denen, die die "alten Flugrouten" oder das "Münchner Modell" fordern, eine umfangreiche Ausarbeitung zu erwartbaren Belastungen zugesandt. Diese könnte Grundlage einer gemeinsamen Positionierung zum Funktions-Splitting Schönefeld-Sperenberg sein.

Zur Erinnerung an John F. Kennedy: " Wenn wir einig sind, gibt es wenig, was wir nicht tun können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir tun können."

Dr.G.Briese, Eichwalde

Verfasser: Dr.Günter Briese, Stubenrauchstr.71, 15732 Eichwalde

Eichwalde, 30.August 2011

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Flugrouten, Wutbürger und politischer Weitblick.

- zum Interview "Können Sie noch ruhig schlafen?" und

"Beim Start bereits an der Kapazitätsgrenze" MAZ 3. / 4.09.2011 S. 15 und 11 -

Wenn MAZ-Redakteur Frank Pawlowski Landrat Stephan Loge zum Fluglärm fragt "Mit jeder Änderung der Flugrouten verschiebt sich das Problem, es läßt sich aber nicht lösen. Oder doch?" und dieser antwortet "Nein, und das treibt mich um. Ich wurde zwar vom Kreistag beauftragt, das Beste für unsere Bürger herauszuholen, aber dieser Auftrag ist praktisch nicht zu erfüllen ...", dann muß dem widersprochen werden.
Und wenn Loge dann zum Arbeitsergebnis der Fluglärmkommission urteilt "Es war ein Kompromiß, den Lärm breiter zu verteilen. Für Vorschläge zur Entlastung unserer Region hätte es keine Mehrheit in der Kommission gegeben.", dann muß man auch dem widersprechen, zumal er noch die Hoffnung auf "andere Startvarianten" nährt, die zu prüfen seien, also augenscheinlich das "Münchner Modell" ähnlich PFB-Flugrouten.
Und wenn er dann auf die Durchsetzung des "Konsensbeschlusses" Bezug nimmt und beklagt, Ministerpräsident Platzeck und andre bekämen dafür nun unverdient die Prügel ab, dann muß man letztgenannter Schlußfolgerung ebenfalls widersprechen, besonders, wenn auch noch politischer Weitblick angeführt wird. W a r u m ?
Die Ausführungen von Loge lassen erkennen, daß der Landrat keinen Finger krumm machte, um den Mehrheitsbeschluß der Fluglärmkommission zu stärkerer Berücksichtigung höherer Lärmbelastungen in praktisches Handeln umzusetzen, sondern dem noch entgegensteuert!
Objektiv erwartbare Dauerlärmpegel wurden deshalb dem Kreistag am 31.August 2011 zugesandt, ferner andren demokratischen Vertretungen und Ämtern als Broschüre mit Anschreiben aus Schulzendorf und Eichwalde als hochbetroffenen Gemeinden.
Und unverdiente Prügel? Ist die zutreffend zitierte "Historie" auch daran Schuld, daß ein dem grundgesetzlichen Gleichheitsgebot hohnsprechendes Anhörungsverfahren 2001 organisiert wurde? Oder daß gemäß ministeriellem Einverständnis die Flugrouten-Abknickung seit 1998 den Bürgern verschwiegen wurde?
Oder daß im PFB nach Art und Höhe völlig unzutreffende Dauerschallpegel Bürgern und Kommunen "serviert" wurden? Oder daß die Schallschutzzonen völlig unzutreffend sind? Oder daß die gesundheitlichen Auswirkungen auf Bürger und die neu festgelegte Luftraumbewirtschaftung betreffs Warteschleifen verschwiegen oder das Erfordernis nicht erkannt wurde? Oder daß SPD Generalsekretär Ness auf drei Schreiben und Landtagspräsident Fritsch auf eine dementsprechende Reklamation nicht antworteten? Lächerliche Effekthascherei aus machtpolitischen Gründen!
Und angeblicher politischer Weitblick? Wenn der Flughafen bereits bei Inbetriebnahme an der Kapazitätsgrenze operiert und dem erforderlichen Luftfahrtkonzept des Landes sowohl aus Kapazitäts- wie Sicherheitsggründen widerspricht und dies nach Aussage eines Flugkapitäns und Flug
lehrers, dann kann man "Weitblick" vergessen! Warum wohl wurde erst in jüngster Zeit Tegel erneut ausgebaut???
Weitblick liegt nach der erforderlichen Umprofilierung der Fluggastkontrolle und Fluggepäckkontrolle aus Sicherheitserfordernissen ohne Berücksichtigung von Erfordernissen der Luftfrachtkontrolle allein im "Funktions-Splitting Schönefeld-Sperenberg" und späterer Verlagerung des Hauptluftverkehrs nach Sperenberg, wie dies die BVBB-Broschüre für Investoren vorsieht. Dies bringt zusätzlich neue Arbeitsplätze und dazu durch Privatisierung eine Entlastung der Landeskasse. Denn wenn es nach objektiver Prüfung keine genehmigungsfähigen Flugrouten hier geben sollte, dann gibt. es auch keine Betriebsgenehmigung! Warum sind schließlich alle privaten Investoren in Schönefeld vor Investitionen zurückgeschreckt?
Die Wahrheit wird sich Bahn brechen, wenn nicht über die Presse und Hof-Berichterstattung, dann eben über das Internet. Dort sind real erwartbare Dauerlärmpegel zum BER längst einsehbar.

Dr.G.Briese, Eichwalde

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Autor: Dr.Günter Briese, Stubenrauchstraße 71, 15732 Eichwalde

Eichwalde, am 4.September 2011 -



MÄRKISCHE ALLGEMEINE, Lokalredaktion Königs Wusterhausen Herrn Frank Pawlowski

Bahnhofstraße 17 A

15711 Königs-Wusterhausen

Beitragsangebot "Flugrouten, Wutbürger und politischer Weitblick -..."

Sehr geehrter Herr Pawlowski,

hiermit erhalten Sie vorgen. Beitrag mit der Bitte baldiger Veröffentlichung. Auch falls Sie den Beitrag wie meine beiden letzten nicht oder noch nicht veröffentlichen sollten, sollen Sie wenigstens erfahren, was bald im Internet zu lesen ist. Denken Sie noch an Ihre EURO-Krisen-Veranstaltung? Der von mir dort allein unterstützte Referenten-Einzelmeinungs-Beitrag ist inzwischen auch in aller Munde. Mit freundlichen Grüßen

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