U n a n g e m e s s e n e B e r i c h t e r s t a t t u n g

- zu "Verbände warnen: Protestkultur bremst märkische Wirtschaft aus" und "Immer wieder wirbeln seltene Arten die Pläne von Investoren und Bauherren in Brandenburg durcheinander" sowie "Mehdorn konkretisiert Pläne für FlughafenTeileröffnung ...", MAZ 24.Juni 2013 S. 1, 3 und 6 -

Die vorgenannten Beiträge werfen einige Fragen auf. Die erforderliche frühe Bürgerbeteiligung und aktive Informationspolitik sowie die Anerkennung häufiger kompetenter Bürgervorschläge machen nur ein Viertel des erstgenannten Beitrages aus - den Rest füllen ablehnende Stellungnahmen zu Bürgerbeteiligungen!

Im zweiten Beitrag tauchen in Verbindung mit dem BER-Projekt als "Bremser" zwar Moorfrosch und Knoblauchkröte auf, während nicht einmal Verletzungen des grundgesetzlichen Rechts der Bürger auf Leben und körperliche Unversehrtheit eine Zeile wert sind - trotz des offensichtlichen Schallschutzdebakels. "Rühret, rühret nicht daran!" Da wundert es nicht, wenn Käfer und Frösche bemüht werden, um Menschen zu schützen!

Im dritten Beitrag meint FBB-Chef Mehdorn fälschlicherweise, die "Teileröffnung des BER" werde allein "eine Entscheidung der Geschäftsführung sein und kein politischer Beschluß", während er zum Weiterbetrieb von Tegel zutreffend anführt, "... entscheiden wird die Politik".

Wenn Mehdorns "Teileröffnungspläne" die neue Südbahn einschließen sollten, dürften wohl letztlich die Gerichte entscheiden! Und seine Forderung nach einer "dritten Startbahn" für den BER erfordert ein neues Planfeststellungsverfahren, in welchem neue Erkenntnisse
der Forschung wie bestehende Vorschriften dies mit Sicherheit verhindern werden, weil schon die jetzige Konfiguration des BER und Vieles mehr gegen internationales Recht verstößt, welches die Bundesrepublik national, in EU und ICAO-Führungsgremium mit verabschiedet hat.

Die EURO-HAWK-Pleite läßt grüßen! Hier geht es konkret um Menschenrechtsverletzungen, nicht um Juchtenkäfer, Moorfrösche und Rotbauchunken - aber auch um ausgewogene Berichterstattung: Ein klärender Beitrag von mir liegt beispielsweise seit vielen Wochen in der Potsdamer Redaktion auf Eis. Deshalb wird nun in Kürze der Landtag direkt klarstellende Post erhalten.

Dr.G.Briese, EICHWALDER BI FÜR FLUGSICHERHEIT, ECHTEN SCHALLSCHUTZ UND NACHTFLUGVERBOT

Verfasser: Dr.Günter Briese, Stubenrauchstr.71, 15732 Eichwalde

Eichwalde, am 24.Juni 2013

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