Wie mit Veröffentlichungen im BER aktuell die Öffentlichkeit für dumm verkauft wird - und die Fakten dazu
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EICHWALDER BÜRGERINITIATIVE FÜR FLUGSICHERHEIT, ECHTEN SCHALLSCHUTZ UND NACHTFLUGVERBOT in der
BÜRGER-INITIATIVE NOTWEHR ANLIEGER BER Ost-West-Aktions-Gemeinschaft, c./o. Stubenrauchstr.71, 15732 Eichwalde
in enger Zusammenarbeit mit der SCHULZENDORFER INTERESSENGEMEINSCHAFT GEGEN FLUGLÄRM


Eichwalde, am 29.Juni 2014
Az.: Io + EG

PRESSE-MITTEILUNG

Mehdornige Wirtschaftlichkeits- und Lärmpegel-Logik - zum "Liebe-Nachbarn-Editorial"
und zu
"Besser schlafen rund um Schönefeld - Fluglärmbericht 2013 zeigt Rückgang beim Maximalpegel"
in BER aktuell Juli 2014 S.2 und S.8/9 als Beilage zum KaWeKurier

Wenn Flughafen-Chef Mehdorn zu einem professoralen "von den Grünen bestellten Gutachten" mit Ergebnis, "daß der BER für alle Zeiten ein Verlustbringer für den Steuerzahler bleiben wird": am Standort Schönefeld, meint, auch "ohne den Gegenbeweis anzutreten" dies damit entkräften zu können, daß Schönefelds Einwohner seit 1991 von 5128 Einwohnern über 11993 Einwohner 2004 auf 14000 Einwohner 2014 wuchsen, dem könnte man mit vergleichbarer Logik auch beweisen, daß die EU gar keine Finanzproblem habe, weil ja die Enwohnerzahl Brüssels gestiegen sei, weil immer mehr Mitgliedsländer immer mehr Übersetzer erforderten - und daß dies mit dem Geld der Steuerzahler jeweils in keinster Waise etwas zu tun habe!

Und wie seine "Beweisführung", "daß die Behauptung von der bloßen Umverteilung von Arbeitsplätzen falsch ist, beweist die Tatsache, daß die Hauptstadt Berlin, die auf ihren Gebiet demnächst keinen Flughafen mehr haben wird, weiter an Einwohnern und Wirtschaftskraft gewinnt" zu deuten ist, bleibt auch völlig offen.
Meint Flughafen-Chef Mehdorn dies im Sinne dessen, daß nach eventueller widerrechtlicher Inbetriebnahme des BER und Stillegung von Tegel und danach Schließung des BER wegen Verstößen gegen-EU-Recht und ICAO-Bestimmungen die Hauptstadt Berlin, wie ihm schon lange dargelegt, ganz ohne Flughafen dastehen könnte?

Dann widerspräche es seiner Ablehnung des professoralen Ergebnisses, daß Flughäfen als Wirtschaftsfakten generell überschätzt werden. Meint er dies nicht, muß man fragen, was Einwohnerzuwachs und Zuwachs an Wirtschaftskraft allgemein mit den flughafenspezifischen Arbeitskräftebedarf zu tun haben!

Einwohnerzuwachs wie Wirtschaftsentwicklung kämen sich schließlich auch allein aus der Rolle Berlins als Metropole und Bundeshauptstadt ergeben! Und seine Behauptung, zum Schönefelder Nachbarbezirk Treptow-Köpenick, "in Erwartung der Eröffnung des BER boom dort der Wohnungsbau wie nie zuvor", dürfte eher damit zu tun haben, daß immer mehr seriöse Presseorgane immer öfter das Scheitern des BER-Projektes artikulieren, also in den Augen vieler Bürger die Wahrscheinlichkeit einer Eröffnung des BER wegen juristischer, baulicher und finanzieller Schwierigkeiten immer unwahrscheinlicher wird.
Seine Spitzen gegen den professoralen Gutachter bewirken, daß man seine Argumentationsart nur mit "mehdorniger Unlogik" umschreiben kam. Die unter "Mobile Messungen fortgesetzt" gestellte Frage "Wie wird sich der Fluglärm im Umland des Flughafens nach dessen Eröffnung entwickeln?" müßte demnach eigentlich irrelevant sein, jedoch die Antwort weckt Interesse: "Die Flughafengesellschaft hat ebenso wie die Deutsche Flugsicherung dies in verschiedenen Rechenmodellen dargestellt." Dem die aktuellen Lärmschutzkarten stammen von Flughafengesellschaft und Landesumweltamt Brandenburg - die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hatte sich für "nicht zuständig" erklärt, obwohl anfangs die Fa.Wölfel hierzu i.A, der DFS mal tätig war!

Wieder etwas zu Klärendes ?

Aber Herr Mehdorn hatte ja wohl mal erklärt, die FBS sei ein Flughafenbetreiber und kein Schallschutzfachbetrieb - oder so ähnlich?
Zumindest dies ist aber nicht nur zutreffend, sondern auch bereits bewiesen. Denn wäre dies anders, gäbe es nicht jetzt schon dar dritten Schallschutz-Ansatz bezüglich des Schutzzieles - und der erforderliche 4. Ansatz für die unmittelbaren BER-Anliegergemeinden mit noch um 13 dB(A) höherem Schutzziel stände nicht noch immer aus!
Und wie sieht es mit der letztlich auch von Herrn Mehdorn zu verantwortenden Deutung der Aussage "Fluglärmbericht zeigt Rückgang der Maximalpegel" aus? Im Kommentar ist zu lesen: immer weniger laute Flieger. Die Zahl lauter Flugzeuge geht in Schönefeld seit Jahren kontinuierlich zurück. Dieser positive Trend hat sich auch 2013 fortgesetzt" - und bezieht sich danach nur auf die Lärmklassen 4 und 5, während die Lärmklassen 6(85 bis 89,9 dB(A) ) und 7(ab 90 dB(A) ), also die lautesten Flugzeugtyplärmklassen, völlig unberücksichtigt bleiben!
Eine Berücksichtigung hätte ja auch diese "Einschätzung" gestört, dem die Anzahl wuchs von 2012 zu 2013 bei Lärmklasse 6 von 0 auf 10 Flugbewegungen, bei Lärmklasse 7 von 0 auf 4 Flugbewegungen, wobei noch völlig offen blieb, bis in welche ungeahnten Höhen der dB(A)Wert anstieg!
Auch die Aussage "mit dem Einsatz leiserer Flugzeuge ... mißt die FBB auch deutlich weniger besonders laute Maximalpegel" wird durch die veröffentlichten Grafiken ad absurdum geführt, denn trotz nur geringerer Anzahl der Flugbewegungen von 2012 zu 2013 und nur geringem Ansteigen der Nachtflüge wuchs die Anzahl exorbitant lauter Flugzeuge ja außerordentlich und völlig unproportional!
Dies gilt auch für Aussagen zu Dauerlärmpegeln; Trotz wesentlichem Abfall der Tages-Flugbewegungen/Jahr von 2012 zu 2013 sank der Dauerlärmpegel nur um 0,2 dB(A), also recht unwesentlich, während er trotz Abfalles der nächtlichen Flugbewegungen/Jahr von 2012 zu 2013 sogar um 0,2 dB(A) anstieg! Es ist also jeweils gerade das Gegenteil der FBB-Kommentierung zutreffend!
Dies "nur" mit "Mehdorniger Unlogik" zu bezeichnen, wäre noch eine geschönte Einschätzung! Es stellt eine komplette Wirklichkeitsverweigerung dar, weil die Wirklichkeit nicht zu den FBB-Plänen passend gemacht werden konnte, nicht mal im mehdornschen Haus-Blättle!
Hier sollen die "lieben Nachbarn" viemehr beschwatzt, massiv getäuscht werden, wie dies halbseidene Markt-Krämer praktizieren. I-gitt, i-gitt; wie unappetitlich!
Das einzig Schöne daran ist: Jeder Bürger kann sich im BERaktuell Juli 2014 nun damit selbst auseinandersetzen und erkennen, mit welchen Mitteln er bezüglich eventueller Proteste eingeschläfert, ruhiggestellt werden soll, damit Herr Mehdorn die "lautstarke Minderheit" der BER-Projekt-Kritiker weiter herabwürdigen kann.

Dr. Günter Briese, EICHWALDER BÜRGERINITIATIVE FÜR FLUGSICHERHEIT, ECHTEN SCHALLSCHUTZ UND NACHTFLUGVERBOT

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