Schulzendorfer Wecker Sonderausgabe
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Das Informationsblatt der BVBB-Ortsgruppe Schulzendorf 4.Jahrgang - Sonderausgabe 3 - 2011


Bürger wacht auf, bevor Euch der Fluglärm weckt!

Statt der 59.600 Menschen, die die Flughafenplaner im künftigen 55-dB-(A)-Schutzgebiet verortet haben, sind jetzt

ca. 102.550 betroffen. Abwägungserheblichen Lärm sollen statt 30.600 Bürgern demnächst fast 250.000 ertragen.

Wenn die Piloten auf der Nord-West-Route bei einer Höhe von 1.500 m ihre vorgeschriebene Flugbahn verlassen

dürfen, tragen sie den Krach noch weiter ins Land und über die Stadt und treffen zusätzlich speziell das dicht

besiedelte Gebiet von Steglitz-Zehlendorf. Dann steigt unter Berücksichtigung auch der bislang bekannten

Anflugrouten die Zahl der Betroffenen um weitere 270.000 auf über 620.000. Dazu werden noch viele Tausend

andere hinzugerechnet werden müssen, wenn die Deutsche Flugsicherung endlich sämtliche Anflugrouten

preisgibt und damit das Lärmchaos vollständig macht.

So die Gutachter STEFFEN LEHMANN, LILIAN RIMKUS und BARBARA SCHLESINGER.

Vor der Wahl versprochen, hinterher gebrochen!

Die Fluglärmkommission konzentriere sich momentan besonders auf Geradeausstarts von der Nordbahn des

künftigen Hauptstadtflughafens - damit wären Zehlendorf und Lichtenrade in Berlin nicht betroffen, möglicherweise

auch Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf.

„Wir fokussieren uns sehr stark auf Routen, die weitgehend dem ähneln, was ursprünglich geplant war”, sagte

Schwarz im Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Quelle: Dpa- 28.02.2011

Das ist nicht ganz die Wahrheit, in der FLK wurde am 14.2. 2011 durch die DFS die Ablehnung aller

vorgeschlagenen Flugrouten ausführlich begründet, doch diese Wahrheit nicht verkündet.

In Wahrheit wird an den am 6.9.2010 vorgestellten abknickenden Flugrouten festgehalten.

Den Wählern wird weiterhin viel versprochen und in Aussicht gestellt und nach der Wahl gebrochen, mit

Begründung, die DFS sei an anderen Flugrouten schuld.

Die Wähler im Süden Berlins werden zur Wiederwahl von Wowereit gebraucht, so ist man zu jeder Täuschung im

Flugroutenstreit bereit. Um Zeit zu gewinnen ist es so wichtig die Bürgermeister in der FLK zu beschäftigen und

auch die neuen Bürgerinitiativen mit Äußerungen, die zu nichts verpflichten, zu beruhigen.

Sparen an Schallschutz, so spart man Kosten!


Wer neu gebaut und beispielsweise 2,48 Meter hohe Decken hat, der hat keinen Anspruch auf schalldichte Fenster

- egal wie laut die Flieger über sein Haus donnern. In der Hauptstadt gilt: "Erst ab 2,50 Meter hohen Decken spricht

man von Wohnraum", so Christiane Dorn - B.Z. 1.3.2011

Kostenerstattungsvereinbarung der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH unzureichend!

Anwalt des BVBB empfiehlt seinen Mandanten, diese Vereinbarung nicht zu unterzeichnen!

Informationen: http://www.gsup.de/Projekte/Kostenerstattungsvereinbarungen_der_Flughafen_BerlinSchoenefeld_GmbH_unzureichend

Wenn Du willst was man Dir nicht tut, das füge auch keinen anderen zu!

Bürger und Bürgerinitiativen, macht Schluss mit der Realitätsverweigerung!

• Es kann nicht darum gehen, die einen zulasten der anderen vom Fluglärm zu verschonen.

Die Region darf nicht Opfer des egoistischen Sankt-Florian-Prinzips werden.

• Es kann nicht darum gehen, die Hoffnung zu nähren, dass durch Flugrouten eine Chance besteht, den

Fluglärmteppich nach Beliebigkeit zu begrenzen.

• Es kann nicht darum gehen, die Botschaft zu vermitteln, dass die Deutsche Flugsicherung (DFS) auf

politischen Druck und wegen Bürgerprotesten Flugrouten festlegt, die zur Entlastung einiger Regionen führen

und dafür andere Regionen doppelt und dreifach belasten.

• Wer glaubt, dass Wowereit und Platzeck ihre Zustimmung zu Flugrouten geben, die den BBI wegen einer

ewigen Begrenzung der Flugkapazitäten zu einem besseren Dorfflughafen macht, der erliegt dem

Selbstbetrug. Denn Wowereit hat schon verkündet, er wolle ein Drehkreuzflughafen mit Nachtflug.

• Man muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass nur die Deutsche Flugsicherung Herr des Verfahrens zur

Festlegung von Flugrouten ist und nicht die Politik oder Bürgerinitiativen.

Informationen auf den Webseiten: www.bvbb-ev.de, www.frank-welskop.de und klaerwerk-blog.de


Nachtflugverbot so wirksam, wie Verstöße geahndet werden können!

Die Praxis in Frankfurt/Main, ein Flughafen mit Nachtflugverbot, zeigt es.

In den Genehmigungsbehörden sitzen Leihbeamte der Fraport. Raten Sie mal, wie diese entscheiden, wenn

Sondergenehmigungen beantragt werden. Die Machenschaften der Lobbyisten zeigt der Film, den sie sich

anschauen sollten: “Wir sind drin“ eine Dokumentation, die auf Phoenix gesendet wurde.

Film über Link: http://vimeo.com/5589249



Die Wölfe und die Flugrouten

von Helmut Menke, Schulzendorf

Alt ist das Muster, sollten wir es nicht uralt nennen?

„Sie "pressen" buchstäblich die schwachen Stücke aus der

Gruppe heraus“. (das Jagdverhalten der Wölfe, wolfskreis.de)

Funktioniert es auch unter uns? Ich möchte es nicht glauben,

aber meine Wahrnehmung ist ziemlich entschieden.

Die Rollen und ihre Darsteller:

Die Wölfe (Macher): Wowereit, Platzeck, Ramsauer, Bretschneider,

Schwarz, usw.

Die Fluglärmkommission:

Die Neuen Vielen: die jungen Bürgerinitiativen

Die „schwachen Stücke“: die Bürgermeister der „Schutzgemeinschaft“

Die Alten Wissenden: die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Bürgervereins

Brandenburg Berlin BVBB

Die Jagd geht so:1. Bearbeiten (Abrichten, Einschüchtern) der „schwachen Stücke“.

„...so wenig Lärmbetroffene als möglich.“

„...so lange geradeaus als möglich.“

Das hört sich doch richtig menschenfreundlich an oder?

Und richtet sich vor allem an die Bürgermeister der

„Schutzgemeinschaft“, allein aus Brandenburger Gemeinden, die

dem Landeanflug so oder so ausgeliefert sind.

2. Druck auf die Gruppe geben und Stimmung machen.

„...möglichst schnell einen Vorschlag erarbeiten.“

„...maßgeschneiderte, intelligente Flugrouten finden.“Das klingt doch richtig produktiv oder? Da wird doch Leistung

gefordert und die Gruppe ist beschäftigt.

Die Ergebnisse der Jagd:3.Die „schwachen Stücke“ werden unter Druck gesetzt und ergeben sich.

Dem Argument „so wenig Lärmbetroffene wie möglich“

wollen sie sich nicht verschließen; vielleicht ist ihre

Gemeinde damit ja aus dem Schneider. Die Neuen Vielen erliegen

der verführerischen Illusion, etwas zu „erkämpfen“. Aber wenn

überhaupt – dann nur für sich.

Die Alten Wissenden sehen sich isoliert. Ihre Forderung "Baustopp“ und Standortänderung ist allen anderen noch zu radikal.

Und ist doch die wirkliche Alternative.

Die „Macher“ haben alles erreicht, was sie erreichen wollten:

sie haben Zeit gewonnen und keines ihrer Ziele preisgegeben.

4. verborgene Zusammenhänge.

Die Neuen Vielen und die „Macher“ haben Ziele, die sich zum

gegenwärtigen Zeitpunkt ergänzen (gibst du mir Geradeaus-

Routen, wirst du wieder gewählt und umgekehrt).

Nach der Wahl ist alles ganz anders.

Gemeinsam glauben sie, die Deutsche Flugsicherung unter Druck

setzen zu können.

Die Neuen Vielen kennen die „Macher“ noch nicht.5. Aber:

Die Alten Wissenden haben die „Macher“ in den Jahren seit

des Konsensbeschlusses beurteilen gelernt und lassen sich von

ihnen nicht mehr hinters Licht führen.

Sie wissen, dass die Fluglärmkommission nur das Feigenblatt

vor den wahren Absichten der „Macher“ ist und stehen für ein

gemeinsames Vorgehen gegen die Wölfe bereit.

Vor einhundert Jahren glaubten alle Passagiere der „Titanic“

an die versprochene Unsinkbarkeit.

Genau einhundert Jahre später glauben die Neuen Vielen an

versprochene Flugrouten.

Ich hoffe auf ihr rechtzeitiges Erwachen.

Noch ist die „Titanic“ nicht in See gestochen.


Die BBI Skandalgeschichte in Gedichtform

Seit 1996 war es klar,

dass Schönefeld der falsche Standort war.

Vom Raumordnungsverfahren war dieser

abgehängt,

doch Bodenkäufer-Spekulanten haben nach ihm

gedrängt.

So stießen alle Politiker in das Horn – und wie –

wir bauen tangierend an Berlin den neuen BBI“.

Nach dem Mauerfall war das weite Land

wohl den Politikern unbekannt,

so dass sie Friedensdividende verschenkten

und das BBI-Projekt in die Unwirtschaftlichkeit

lenkten.

Unzählige Menschen belasten sie nun

und vernichten dazu ihr Eigentum.

Auf alle weisenden warnenden Stimmen wird

nicht gehört,

damit niemand das Lügennetz zerstört.

Die Mitglieder des BVBB haben geklagt vor

Gericht,

doch da interessierte der Standort nicht.

Im Richterspruch wurde das Nachtflugverbot

ausgesprochen,

doch dies wird vom FBS nicht akzeptiert und

durchbrochen.

?Der BBI an diesem Ort? -

setzt den Bau nicht länger fort!!!

Beendet den Dilettantismus, die Blamage satt

nun hier für Deutschlands Hauptstadt.“

Was „Politik“ allein nicht schafft,

erzwingen wir mit Volkeskraft.

Autorin: Frau Lohse



Bürger wacht auf! BBI sofort Baustopp!

V.i.S.d.P. Gernut Franke



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